Wieder einmal neue Impulse

Nachdem der Blog fast 2 Jahre brach lag habe ich mich aus aktuellem Anlass wieder einmal damit befasst :-)
Wie es dazu kam lest Ihr

Ich habe in dem Zusammenhang auch die bestehenden Seiten durchgelesen und bemerkt, dass ich heute einiges, was ich damals geschrieben hab nicht mehr wirklich verstehe. Aber das ist halt so. Irgendwie authentisch….
Und ich habe die Stelle gefunden, an der ich der Meinung war, dieses Mammutprojekt werde sich in ein paar Monaten stemmen lassen…*haha*.
Aber das muss auch nicht sein. Es ist für mich selber mega interessant, wieviel sich in dieser Zeit verändert hat, Sichtweisen, Lebensweisen und teilweise auch das Umfeld…..

Es wird spannend bleiben…..

Nocheinmal Liebe…

…Darüber habe ich die ganze Nacht irgendwie nachgedacht… wie die Liebe Gottes auch emotional erfahrbar sein kann..

Und irgendwie habe ich da wohl einen Knoten im Kopf.

Also die Liebe Gottes als etwas mystisches, als ein brennendes Herz, so wie es der Heilige Philipp Neri, oder die Hl. Teresa von Avila berichten.

Aber selbst bei diesen großen Heiligen war das kein Dauerzustand und auch nicht der Beginn der Beziehung…

Ich habe mir überlegt, wie denn die Liebe zu meinem Mann, zu meinen Kindern ist.

Da gibt es dieses warme Gefühl… egal was passiert… – ich weiss, ich liebe sie, auch wenn es sich nichtimmer so anfühlt…

Sicherheit…Geborgenheit…Heimat.

Und ja, dieses Gefühl, das kenne ich auch im Glauben.

Also ist es wohl nicht so weit von Liebe entfernt, auch wenn der Vergleich vielleicht etwas “hinkt”, aber als Mensch bin ich nun mal erst einmal grundsätzlich auf das menschliche Erleben beschränkt.

Und in dieser Beschränkung ist die Liebe Gottes auch jetzt schon erfahrbar…

Ich neige manchmal dazu, die Latte etwas zu hoch zu legen….

Ja, Gott liebt mich, und ich liebe ihn

Das die Erkenntnis nach dieser Nacht :-)

 

Halleluja

 

plakat

Ich bin liebenswert? Ich bin geliebt?

65q-gott-liebt-mich-vollkommen-und-bedingungsl

 

Gott liebt mich…

…sagt er.

…sagt die Kirche

…steht in der Bibel

…glaube ich…

 

Ja, ich WEISS es sogar, weil ich GLAUBE, dass das, was in der Bibel steht wahr ist…

Aber, und nun kommt das Problem…

- wie kann ich das denn spüren?

Durch meinen Nächsten? Naja, manchmal

Durch das was ER getan hat an mir? – Auch

ABER

Dieses Gefühl von geliebt sein, angenommen zu sein, das ist schwer.

Das ist schon für normalo Katholik schwer…

Wie schwer ist das dann für jemand, der so sehr verletzt ist? Dem das Urvetrauen fehlt? Das Grundgefühl, geliebt und gewollt zu sein?

 

Gott liebt dich3

 

Wie schaffe ich, dass das was ich weiss und was ich glaube auch erfahrbar wird? Diese Liebesbeziehung mit Gott?

Im Schatzkästchen steht der Liebesbrief Gottes an MICH.

Ich habe keine Antwort darauf, wie ich diese Liebe spüren kann.

Manchmal, da habe ich so eine Ahnung, ein kleines Aufblitzen eines Gefühles…

Aber ich habe mir sagen lassen, dass sei normal, dass diese Liebe eben so schwer greifbar und erfahrbar sei…

Hmmm, …

Ich bete immer: “Herr, liebe mich, zeig mir deine Liebe, dass ich sie spüren und erfahren kann… und dass ich dann weiter lieben kann.”

Irgendwie keine kluge Antwort…nur Gedankensplitter….

 

Was bleibt aus der DBT?

Ich habe mal nachgedacht, was aus der DBT ich immer noch (unbewusst) anwende

da ist mir eingefallen

 

- gefühlsprotokoll

-skillen, klar

- spanungskurve

- pro konta

-prioritäten

- zieleffektivitäten

 

ich glaube, das ist so in meiner struktur verwoben, das krieg ich nicht mehr raus.

 

Auch das wahrnehmen, benennen und beschreiben ist stark ausgeprägt nach wie vor

 

was ich nicht mehr mache sind die meditativen übungen, die habe ich durch jesusgebet und rk ersetzt, meine affirmationen nhaben sich verändert und der umgangmit negativen mythen.

 

Ich merke aber, dass ich auch in meinem katholischen glauben, und im rahmen des glaubens (ohne ausflüge ins ZEN) schematisch sehr DBTlerin bin, um das mal so zu sagen.

Ich hatte ja mal vor langer zeit ein posting geschrieben, in dem ich mich von der dbt distanziert habe. was auch gut und wichtig war, weil einige dinge für mich so nicht gingen und auch nicht mehr gehen. Aber all diese Jahre haben mich geprägt, und ich erkenne jetzt, 6 Jahre später die früchte und die ressourcen, die ich bis heute nutze.

Nur sehe ich die heute “nicht wertend”, weil ich nicht mehr “drin” bin, sondern relativ gefestigt in meinem weg und ich das ganze vielleicht etwas objektiver sehen kann.

Das ZEN Zeugs ist mir immer noch etwas suspekt, aber ich sehe durchaus die möglichkeiten der therapie, denn ich musste auch die grenzen der seelsorge erfahren. Ganz wie es in der bibel steht: “Das Gute behaltet”, und ich denke, da bin ich auf einem guten weg

Zwischen Himmel und Erde

kreuz

 

“Zwischen Himmel und Erde ist ein Riß.

Und dann kommt Licht in diese Finsternis….”

Für mich drückt dieser Liedvers etwas ganz Wesentliches aus, daher steht er auch am Beginn dieses blogs.

Diese Spannung zwischen schwarz und weiss, zwischen Nähe und Distanz…

Eben zwischen Himmel und Erde…

Und dann, dann kommt Licht- die Lösung – eine Verbindung.

-WOW- das wollte ich auch in meinem Leben haben.

Nicht mehr hin und hergerissen zu sein, sondern sozusagen verbunden…