Was bleibt aus der DBT?

Ich habe mal nachgedacht, was aus der DBT ich immer noch (unbewusst) anwende

da ist mir eingefallen

 

- gefühlsprotokoll

-skillen, klar

- spanungskurve

- pro konta

-prioritäten

- zieleffektivitäten

 

ich glaube, das ist so in meiner struktur verwoben, das krieg ich nicht mehr raus.

 

Auch das wahrnehmen, benennen und beschreiben ist stark ausgeprägt nach wie vor

 

was ich nicht mehr mache sind die meditativen übungen, die habe ich durch jesusgebet und rk ersetzt, meine affirmationen nhaben sich verändert und der umgangmit negativen mythen.

 

Ich merke aber, dass ich auch in meinem katholischen glauben, und im rahmen des glaubens (ohne ausflüge ins ZEN) schematisch sehr DBTlerin bin, um das mal so zu sagen.

Ich hatte ja mal vor langer zeit ein posting geschrieben, in dem ich mich von der dbt distanziert habe. was auch gut und wichtig war, weil einige dinge für mich so nicht gingen und auch nicht mehr gehen. Aber all diese Jahre haben mich geprägt, und ich erkenne jetzt, 6 Jahre später die früchte und die ressourcen, die ich bis heute nutze.

Nur sehe ich die heute “nicht wertend”, weil ich nicht mehr “drin” bin, sondern relativ gefestigt in meinem weg und ich das ganze vielleicht etwas objektiver sehen kann.

Das ZEN Zeugs ist mir immer noch etwas suspekt, aber ich sehe durchaus die möglichkeiten der therapie, denn ich musste auch die grenzen der seelsorge erfahren. Ganz wie es in der bibel steht: “Das Gute behaltet”, und ich denke, da bin ich auf einem guten weg

Borderline und trotzdem Christ sein?

Geht das überhaupt?
Wie ist das denn mit der Heilung?

Das sind Fragen, die mir immer wieder für mich selber begegnen.

Bin ich ein schlechter Christ, wenn ich noch nicht ganz “heil” bin? Wenn bestimmte Dinge, besonders im Bereich der PTBS immer wieder mal zurück kommen?

Bin ich “unheil” wenn ich SVV Gedanken habe?

Ich würde das für mihc nicht so sehen.

Glauben, das ist was lebendiges, das ist ein Weg.

Und sicher kam die “grosse Heilung”, wenn man das so sagen will, mit einem Knall :-)

Na schmarrn, aber es war schon ein signifikanter Einschnitt in meinem Leben.

Und wenn ich heute, 6 Jahre später zurückblicke, dann würde ich sagen, dass es in erster Linie das Geschenk des Glaubens war.

Und trotzdem bin ich immer noch ich.

Klar, wie sollen den alten Menschen ausziehen, wie Paulus das so schön sagt.

Aber soooo einfach ist das auch wieder nicht (immer)…

Ich glaube, Borderline und trotzdem Christ, so rum wird das nichts

Aber Christ sein, trotz oder mit Borderline, das geht schon eher.

Denn für mich immer noch wichtig an dem ganzen ist die Identitätsfrage.

Und da ist es dann schon ein Unterschied, was ich vorne an stelle…

Soviel “Gedankensplitter” für jetzt