Immerwährendes Gebet

Was heisst “immerwährendes Gebet”?

Schon in der Bibel lesen wir den Aufruf: “Betet ohne Unterlass” (1.Thess 5,17)

Wie soll das aber im Alltag gehen? Da gibt es viele Anforderungen und Ablenkungen – sei es Arbeit, Kinder oder andere Verpflichtungen. Aber auch Zerstreuungen in Fernseh und den neuen Medien, Internet und Spielekonsolen.

Ein wichtiger Hinweis gibt der Heilige Benedikt in Kapitel 57 seiner Regel, wenn er schreibt:

“Damit in allem Christus verherrlicht werde”

Dieses U.I.O.G.D. ist für mich der Leitspruch geworden, der mich in meinem Alltag begleitet.

In allem Christus verherrlichen kann immerwährendes Gebet werden. Indem ich mich möglichst “ohne Unterlass” und “immer und überall” bewußt in die Gegenwart Gottes stelle.

Das ist natürlich nicht immer einfach und in der Hektik des Alltags scheint das auch oft zu verschwinden.

Aber genau das ist die Herausforderung und der Auftrag.

Es ist Askese im modernen Sinne. Denn Askese heisst nichts anderes als Übungen.

Mal gelingt es, mal weniger – wichtig ist nur, es immer wieder neu zu versuchen.

Es gibt Dinge, die lassen sich sehr gut im Sinne von “ora et labora” verwirklichen – Hausarbeit oder den Umgang mit Kindern, da ist es ganz offensichtlich, dass, wenn es in dieser Herzenshaltung geschieht, dass es dann die gelebte Liebe – sozusagen lebendiges Evangelium wird.

Und dann gibt es Dinge, da kann ich mich bewußt entscheiden. Zum Beispiel im Umgang mit den Zerstreuungen. Mit dem Internet und dem smartphone.

Wieviel davon ist gesund und auch manchmal notwendig, und wo dient es der Zerstreuung des Geistes in einem Maße, dass Gott nicht mehr im Blickfeld ist….

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