Umgang mit Gefühlen

Schauen wir zuerst einmal auf das Manual

Im Bereich Umgang mit Gefühlen geht es vordergründig darum, Gefühle wahrnehmen, sie beschreiben und konkret benennen zu lernen. Dabei ist es wichtig herauszufinden, welche Gefühle angemessen sind und weshalb es dann auch gut sein kann, angemessen danach zu handeln und welche Gefühle unangemessen sind und in welchen Situationen man dann besser entgegengesetzt handelt. Dies stellt gerade für Borderline Betroffene ein sehr komplexes Problem dar, welches immer wieder überprüft werden muss.
Vor einer Veränderung steht allerdings immer der Schritt der radikalen Akzeptanz. Das heißt nicht, dass man die Situation gut heißen muss, sondern nur, dass man sie erst akzeptieren muss, bevor man sie verändern kann. Wichtig ist, sich klar zu machen, dass Gefühle durch unsere Gedanken und unser Handeln beeinflussbar sind. Dabei kann folgender Satz helfen:
Ich bin nicht das Gefühl – ich habe ein Gefühl.

(Quelle: Borderline-netzwerk.info; Trainingsmanual zur Dialektischen Therapie der BPS (M.Linehan) © 1996 CIP – Medien)

Ich BIN nicht das Gefühl – ich HABE ein Gefühl.

Das kann ich denke ich so stehen lassen. Überhaupt ist dieses Modul eines, mit dem ich unterbewusst nach wie vor sehr intensiv arbeite. Diese Dinge haben sich bei mir im Laufe der Jahre sehr automatisiert.

Im Bereich dieses Moduls gibt es auch sehr viele Skills und Protokolle, die ich hier nach und nach zur Verfügung stelle und auch hinterfragen werde

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